Charaktere: 22 | 13w, 9m

Besetzung: 12 Darsteller | Variationen möglich

Spieldauer: 120

Spielalter: Erwachsene, Jugendliche, Kinder

Publikum: Ab 10

Szenen/Akt: 3

Bilder: 4

Tarif: 2

Mindestgebühr/Auff.: 75,00 EUR

Artus Erben

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Artus Erben

Ein spannendes Fantasy Bühnenabenteur nach der Saga um 'König Artus'.
Von Stefani Weßel.


Das Stück beginnt in dem fiktiven britischen Örtchen namens Pemrick, wo der Straßenkünstler Finn auf einen alten, hilfebedürftigen Mann namens Glen trifft. Finn nimmt Glen mit sich nach Hause, wo Glen seinem Helfer ein kleines Buch gibt, das Finn sofort zu lesen beginnt. Es stellt sich heraus, dass in dem Buch die Geschichte des scheinbar über 400 Jahre alten Glens aufgeschrieben wurde.

Die Geschichte Glens beginnt in Pemrick während des Samhainfests. Die anderen Kinder des Dorfes ärgern Glen, weil seine Familie felsenfest davon überzeugt ist, direkte Nachfahren von König Artus zu sein. Allerdings glaubt Glen nicht daran und schämt sich sehr für das, was seine Familie behauptet.

Dann hört Glen mit einem Mal eine Stimme, die nur er zu hören scheint. Die Stimme gehört zu der Feenprinzessin Niamh, die ihn mit in die Anderswelt nehmen möchte, denn in der Anderswelt wird ein Nachfahre Artus benötigt, um gegen Mathilda der Nacht vorzugehen, die die Seelen der Bewohner der Anderswelt an sich reißen möchte.

Kurzerhand geht Glen mit Niamh in die Anderswelt, weil Niamh ihn davon überzeugen kann, dass er der prophezeite Retter ist. Dort trifft er auf Gilbart, einem Barden, mit dem er sich schnell anfreundet, auch wenn in der Anderswelt deutlich wird, dass Niamh sich alles andere als sicher ist, ob Glen der Mensch ist, den sie brauchen.

Zusammen wollen sie sich dennoch auf die Suche nach dem Schwert Excalibur machen, das sie zur Vernichtung Mathildas und ihrer Schergen benötigen, auch wenn Niamhs Eltern ihr den Auftrag geben, Glen nach Hause zu bringen. Sie erhalten den Hinweis, dass sie Excalibur finden können, wenn sie ein Juwel gefunden haben, das alle anderen Juwele in den Schatten stellt.

Doch dann wird Niamh von Mathildas Schergen entführt, denn auch Mathilda hat mitbekommen, dass sie einen angeblichen Erben Artus gefunden hat. Mathila erhofft sich, von Niamh mehr über Glen zu erfahren, aber Niamh verrät ihr nichts.

Derweil treffen Glen und Gilbart auf ihrer Suche auf die Herrin vom See, die Glen und Gilbart verrät, wo Niamh sich befindet.

Allerdings taucht dann einer von Mathildas Schergen auf und stellt Glen ein Ultimatum. Sollte er sich Mathilda nicht stellen, wird es Niamh schlecht ergehen. Glen kann dies nicht stehen lassen und möchte zu Mathilda gehen. Zusammen mit der Herrin vom See und dem Zauberer Merlin, der ihnen zur Hilfe eilt, können sie aber einen Plan aushecken. Merlin wird eine Fee verzaubern, sodass die Fee wie Glen aussieht. Die List gelingt und zusammen können die jungen Helden, verfolgt von Mathilda der Nacht, entkommen.

Nun müssen sie auf die Insel Avalon, wo Artus begraben ist, um Excalibur zu bekommen, womit sie Mathilda besiegen können.

Auf der Insel Avalon gelangen sie bald ans Grab, doch sie können nur eintreten, wenn sie wissen, was das Juwel ist, dass alle anderen Juwele in den Schatten stellt. Glen hat eine Antwort, doch er ist sich nicht sicher. Seine Freunde können ihn davon überzeugen, dass er mit Sicherheit richtigliegt und in der Tat ist seine Antwort, dass jedes Geschöpf ein Juwel ist, das alle anderen Juwele in den Schatten stellt, richtig und sie können das Grab des alten König Artus betreten.

Doch kurz vor seinem Ziel kommen die alten Zweifel in Glen wieder hoch, ob er wirklich ein Nachfahre von König Artus ist und das Schwert aus dem Stein ziehen kann. Mit der Hilfe seiner Freunde findet er aber den Glauben an sich selbst und es gelingt ihm, das Schwert aus dem Stein zu ziehe.

Mittlerweile ist auch Mathilda mit ihren Schergen am Grab aufgetaucht und fordert den echten Glen zu einem Kampf heraus. Mit dem Glauben an sich selbst, seine Freunde an der Seite und Excalibur in der Hand, erringt Glen den Sieg über Mathilda. Mathilda der Nacht und ihre Schergen werden vernichtet. Die Anderswelt ist gerettet.

So feiern alle Bewohner der Anderswelt und Glen wird für seine Tapferkeit belohnt, doch er möchte nach all den Abenteuern zurück nach Hause, was ihm die Feen der Anderswelt gewähren. Zum Abschied schenkt Gilbart ihm ein Buch, in dem er Glens Geschichte niedergeschrieben hat, damit Glen sie niemals vergisst.

Bei der Rückreise in seine Welt hat Glen nicht bedacht, dass die Anderswelt andere Regeln gelten als in unserer Welt und so sind 400 Jahre vergangen, als er wieder die irdische Welt betritt. Sein Körper beginnt nun rasant zu alten, denn dieser ist schließlich schon 400 Jahren alt, wo Finn auf ihn trifft.

Als Dankeschön gibt Glen Finn das Buch, der bald darauf auch die Stimme einer Fee hört. Das nächste Abenteuer scheint bevorzustehen.

Glen jedoch geht in sein letztes Abenteuer hinüber, als er von den Geistern seiner Familienmitglieder in die Totenwelt mitgenommen wird..